Leserbriefe
Leserbrief von Anton Gieß
Sundern 02.01.2012
Nicht mehr länger finanzierbar
Fast 25 % Verwaltungskosten machen Gesundheit teuer
Per 1. Juli 2011 gab es noch 154 gesetzliche Krankenkassen (davon 119 BKKen). Wir forderten bereits vor Jahren, dass infolge des Gesundheitsfonds eine Krankenkasse pro Bundesland vollkommen ausreichend sei. Mit dieser zukunftssicheren Maßnahme kann gleichzeitig eine zeitgemäße Bürgerversicherung für ALLE verabschiedet, der Abbau des Lobbyismus im Gesundheitswesen eingedämmt, sowie Preisreduzierung aller Medikamente auf EU-Niveau u. a. die horrenden Verwaltungskosten drastisch und nachhaltig, zum Wohle aller Beitragszahler und Patienten, eingrenzen.
Anton Gieß, Sundern
RRP, Kreisverband MK
Leserbrief von Anton Gieß
Sundern, 06.12.2011
Richtig so!!!
Betr.: Herabstufung Top-Bonitätsnote für D
Deutschland ist hoffnungslos verschuldet mit über 2 Billionen offizieller Schulden, übernommenen EU-Bürgschaften und ungedeckten stetig wachsenden Pensionsansprüchen. Staaten, die Altschulden-Tilgung verweigern und ungehemmt weitere Neuschulden machen, haben kein Top-Rating verdient. Wer noch daran glaubt, dass Deutschland seine Schulden je zurückzahlt, glaubt auch an den Weihnachtsmann. Die Schuldenlast auf unsere Folgegenerationen abzuwälzen ist hochgradig kriminell. Eine Währungsreform kann nur die logische Folge sein. Tilgt ein Privatmann seine Schulden nicht, droht der Offenbarungseid bzw. die Zwangsversteigerung. Würden Deutschlands Unternehmer so handeln wie Merkel und Co., wären wir schnell ein Dritte-Welt-Land.
Anton Gieß, Sundern
RRP, Kreisverband MK
Leserbrief von Dagmar Ludwig
Dortmund, 06.12.2011
Abgeordnete in NRW wollen 500 Euro mehr.
„Deutschland ruft Griechenland, Italien und Co. unermüdlich zum Sparen auf und die Landtagsabgeordneten wollen sich trotz der hohen Landesverschuldung mal eben 500 Euro mehr im Monat genehmigen, was den Steuerzahler 1,1 Millionen Euro mehr im Jahr kostet?
Wer angesichts der Euro-Krise, der steigenden Verbraucherpreise und der wirtschaftlich unsicheren Aussichten, über höhere Bezüge diskutiere, hat offenkundig den Bezug zur Realität und zur Lebenssituation der Bürger verloren.
Die Erhöhung der Diäten um 500 Euro ist somit ein nicht akzeptabler Versuch, dass Abgeordnete sich von der Entwicklung hin zu einem geringeren Versorgungsniveau auf Kosten der Steuerzahler abkoppeln.
Eine großzügige Weihnachtsbescherung: „Ein monatliches Einkommen von 10.726 Euro. Davon kann der Bürger, der auch nicht wenig arbeitet, und von einem Durchschnittseinkommen leben muss, nur träumen!
Dagmar A. Ludwig
Dortmund
Stellvertr. Vors. Kreisverband Dortmund
0231 553000

Unsere Parteifreundin Dagmar A. Ludwig schreibt:
Dortmund 23.10.11
Internetnutzung?
Noch immer nutzt unsere Partei die RRP nicht ausreichend die Vorteile des Internetnetzes!
Wer in der heutigen Zeit in die Öffentlichkeit und nach Vorne kommen will, muss die medienwirksamen internationalen Plattformen nutzen. Z.B. Facebook, Twitter usw., das gilt besonders für eine Partei, sonst bleibt man auf der Strecke und dümpelt vor sich hin. Auch für unsere Partei, die Rentnerinnen und Rentner Partei, wird es immer dringender diese medienwirksame Präsenz ausreichend zu nutzen. Obwohl einige Kreisverbände emsig damit beschäftigt sind die RRP bekannt zu machen, ( z. B. sind wir hier in Dortmund mit regelmäßigen, interessanten Vorträgen die großes Interesse finden und Mitglieder bringen 14 tägig in den Tageszeitungen unserer Stadt präsent) haben wir immer noch keine wünschenswerte Lobby und unser Bekanntheitswert hängt den anderen Parteien hinterher.
Darum ist es überaus wichtig, mit Facebook und Twitter zu arbeiten um unsere Partei nach Vorne zu bringen. Da die Rentnerinnen und Rentner Partei eine Partei mit sozialen Zielen (Rente, Gesundheit und Bildung) ist, und wir unbedingt auch junge Menschen, für deren Zukunft wir arbeiten wollen, erreichen müssen, sollten wir schnellstens tätig werden. Bis zur Wahl ist es nicht mehr weit. Da wäre auch ein Video bei You Tube sinnvoll. Wir haben doch kompetente Webmaster in unserer Partei, die könnten doch bestens diese Arbeit übernehmen. Darum, meine Damen und Herren vom Bundes, Landes und von den Kreisvorständen, möchte ich Sie im Interesse der Partei darum bitten, uns umgehend auf den erwähnten Plattformen zu präsentieren.
Aus unserer Website:
Unser Ziel ist es, die sozialen Errungenschaften,
die unsere Gesellschaft in den vergangenen Jahrzehnten
geschaffen hat, durch die notwendigen Veränderungen
gerecht und solidarisch für alle Generationen sicherzustellen.
Hierzu werden wir die RRP als neue politische Kraft
ohne Lobbyisten in allen Parlamenten etablieren.
Dort muss wieder mit Wahrheit Politik
zum Wohle der Bevölkerung gestaltet werden.
Um das zu schaffen, müssen wir auch neue Weg gehen!
Dagmar A. Ludwig
Stellvertretende Vorsitzende
der Rentnerinnen und Rentner Partei
Kreisverband Dortmund
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Eine Pension reicht für 4 (vier) Renten Die Pensionen liegen somit ca. viermal so hoch wie die Renten. Unser Beispiel zeigt, dass ein ehemaliger Beamter nach 41 J. Dienstzeit etwa vier-mal soviel Altersru- hegeld erhält als ein normaler Angestell- ter nach 41 J. Arbeit. |
Statistisch leben Pen- sionäre und Rentner ab Beginn des Ruhe- standes noch 16,5 J. Unser Beispiel zeigt zwei Personen, einen PENSIONÄR und einen RENTNER, die gleichzeitig ihre Laufbahn begannen und nach 41 Jahren zugleich in den Ruhestand gingen. Der BEAMTE erhält 2.816 € an Pension im Monat. Er zahlt 158 € Einkommens- steuer + Solidaritäts- zuschlag. Der ANGESTELLTE |
Der BEAMTE würde insgesamt 557.568 € Ruhegeld beziehen – ohne auch nur einen Cent in eine Alters- versorgung einge- bracht zu haben. Dem ANGESTELLTEN würden, nach Abzug seiner eingezahlten Beiträge, in dieser Zeit nur 130.778 € an Rente zukommen. |
PENSIONÄR: in 41 J. Arbeitszeit). geteilt durch 130.778 EUR Rentner Partei Peter Buhle, Helmut Selter, Iserlohn Anton Gieß, Sundern |
Anton Gieß, Silbachstraße 14., 59846 Sundern, Tel. 02933-3480


Das macht Rentner zornig
Betr.: Bundestags-Diäten steigen in zwei Schritten
Der Bundestag ist ein enthemmter und respektloser Selbstbedienungsladen.
Während sich die Altersrenten durchschnittlich um 7,34 Euro netto erhöhten
lt. DRV, genehmigen sich die Abgeordneten Diäten-Zuschläge in 2012 und 2013
um 2 X 292 = 584 Euro.
Das sind das 40- bzw. das 80-fache des durchschnittlichen Rentenzuschlages.
Die zornigen „Alten“ haben ein Anrecht auf einen Nachschlag in Höhe des Kaufkraftverlustes.
Anton Gieß, Sundern
07.07.2011

30.06.2011

28.06.2011


Leserbrief 19.06.20011
Am 23.05.2011 hat Prof. Bernd Raffelhüschen der immer gern genannte „unabhängige Rentenexperte“auf Einladung der Vertreterversammlung der Volksbank in Jever / Friesland vor zahlreichen Zuhörern einen Vortrag über Sozialversicherungs-systeme gehalten.
Im Verlauf derselben bezeichnete er Rentner und Rentnerinnen deutscher Herkunft und auch mit Migrationshintergrund als
„demografische Zombies“ und „nicht sterben wollende Hundertjährige.“
Weiterhin stellte er im Rahmen der stets schlechter werdenden finanziellen Altersversorgung durch die gesetzliche Rente die provozierende Frage an die überwiegend von Senioren besuchte Veranstaltung
„Wie fühlt man sich, wenn man kein Problem hat, sondern das Problem ist?
Die Gruppe der Volksbank wirbt mit folgenden Texten auf allen Internetseiten und in den Medien
Ich zitiere: Unser Leitbild ist Ihr Erfolg, wir sind für Sie da, wir machen den Weg frei, dann der TV Spot „Der Mensch im Mittelpunk“. Ein Film mit überwiegend Rentnern als Darstellern.- Sind das auch „Zombies?“Oder sind nur diejenigen Zombies die für die Zukunft der nächsten Generation kämpfen und die die Ungerechtigkeiten, das Verzocken der Renten, das höhere Rentenalter und die lächerliche Rentenerhöhung von 0,99 % nicht hinnehmen wollen?
Darf ein bezahlter Interessenvertreter der Versicherungsbranche (Ergo, Victoria, Deutsche Bank, Allianz,u.a.)
der schon bald selber unter seine sogenannten „ demografischen Zombies“ fällt und sich fragen sollte, wie er sich fühlt, „wenn er selber kein Problem hat, sondern selber eins ist“ und, wenn er es noch erleben sollte, bald zu „den nicht sterben wollenden Hundertjährigen“ zählt, die heutigen Rentner, Menschen die dafür gesorgt haben und unter schwersten Anstrengungen und Verzichten das aufzubauen wovon ein Raffelhüschen und auch alle andern Bürgerinnen und Bürger dieser Generation heute profitieren, herkommen und in einem öffentlichen Vortrages diese verunglimpfen und beleidigen? Sicher nicht!
Es ist schlichtweg eine Unverschämtheit, bis zum heutigen Tag hat noch kein Vertreter der Volksbanken es für nötig gehalten sich von den diffamierenden Äußerungen des Herrn Prof. Raffelhüschen zu distanzieren oder sich bei der älteren Generation zu entschuldigen.
Dagmar A. Ludwig
Dortmund
0231 553000
Mitglied der Rentnerinnen und Rentner Partei
Rentner werden abgespeist, Politiker und Funktionäre genehmigen sich ihre Gehälter
Wie sich Abgeordnete und Kassenfunktionäre höhere Gelder zuführen
Rentner haben gefälligst mit dem „ enormen Zuwachs „ von 0,99 % zum 1.Juli d. J. aus zukommen und sollten höchst zufrieden damit sein. Wo kämen wir hin, wenn diese Zielgruppe auch nur annähernd einen Rentenzuwachs bekommen würde, den sich andere genehmigen.
So wird der Landtag in Düsseldorf in Kürze darüber entscheiden, den 181 Abgeordneten ein Mehr von 1,3 % zu gewähren und damit die Diäten auf 10.226 € monatlich an zu heben. Und bei diesem Parlament wird es wohl kaum bleiben. Abgeordnete die ihre gute Arbeit leisten, sollen auch gut honoriert werden. Die Frage stellt sich nur, warum bekommen die, die schon vernünftig verdienen stets mehr als diejenigen die ein Arbeitsleben lang ihren Beitrag geleistet haben. Bitte dies ist kein Sozialneid sondern hier geht es auch um Gerechtigkeit. Aber derzeit stehen ja keine wichtigen Wahlen an wo man ja doch den Rentnern ein wenig mehr anbieten müsste; natürlich wegen der Wählerstimmen.
Ein noch gravierender Fall einer „ Gehaltsanpassung „ wird gerade vom Bundesgesundheitsministerium geprüft. Da erlaubt sich der erste Mann der Kassenärztlichen Bundesvereinigung doch eine Erhöhung seiner Bezüge um ca. 35 % - das sind 90.000 € im Jahr mehr als er bis dato an Einkünften hatte. Natürlich hat nicht er selbst sondern die Vertreterversammlung dieser „ moderaten „ Anpassung zugestimmt. Ob da nicht gegenseitig Wohltaten vergeben wurden?
Ja meine lieben Rentnerinnen und Rentner eine so unwichtige Persönlichkeit in einer Institution die eigentlich überhaupt nicht benötigt wird, muss natürlich gut versorgt werden. Herr Köhler hat dann auch gleich eine „ Begleitperson „ seinen Stellvertreter Müller, ebenfalls mit beglücken lassen. Aber bei den Krankenkassenbeiträgen ist dies ja auch möglich.
Wenn wir 20 Millionen Rentner und Rentnerinnen und auch die zukünftigen Altersruhegeldempfänger nicht bald lauter und nachhaltiger unseren Unmut äußern, ist uns wohl kaum noch zu helfen.
Köln 13.Mai 2011 Wolfgang Kurtenbach
14.09.2010
Gesundheitsminister Philipp Rösler ist mit seinen Vorstellungen einer Reform grandios gescheitert.
Von Günter Steffen, Lemwerder
Der heimliche Gesundheitsminister, CSU-Chef Seehofer, zeigte dem tatsächlichen Amtsinhaber Anfang Juli, wer das Sagen hat. Philipp Rösler konnte sich nicht mit seinem Konzept durchsetzen und sein Parteivorsitzender Westerwelle und die Regierungschefin ließen ihn dann auch noch im Stich. Für Rösler ist das seine bisher größte politische Niederlage. Erinnern wir uns bei seinem Dienstantritt: Ungewöhnlich selbstbewusst trat er auf und sein Versprechen auf einen Neuanfang in der Gesundheitspolitik hörten wir sehr gern.
Die neue Gesundheitspolitik ist nun so wie die alte - Belastungen für die Beitragszahler, optische reduzierte Steigerungen für die Leistungserbringer und Festschreibung! von Verwaltungskosten für die Krankenkassen. Dabei wurde der Weg einer zukünftigen Kopfpauschale nicht aus den Augen verloren, denn die Koalitionäre haben vereinbart, die zukünftigen Ausgabensteigerungen alleine von den Kassenmitgliedern finanzieren zu lassen ( Endgültige Festschreibung des neuen Arbeitgeberanteils von 7,3%).
Die Arbeitnehmer und Rentner werden also ab 1.1.2011 erst einmal den erhöhten Beitrag von 8,2 Prozent aus eigener Tasche und je nach Zugehörigkeit der entsprechenden Kasse, Zusatzbeiträge von bis zu über 2 Prozent ihrer eigenen Bezüge zu leisten haben. Wenn heute Millionen Beitragszahler diesen noch nicht zahlen, ab 2012 werden die Krankenkassen spätestens ihren Mitgliedern den Zusatzbeitrag “verkaufen” müssen, wie Wilfried Jacobs von der AOK Rheinland-Hamburg am 1.9.d.J. in Berlin ausführte. Für das Jahr 2014 seien nach Berechnungen der Gesetzlichen Krankenversicherung durchschnittlich knapp 275 Euro pro Mitglied jährlich neben dem geltenden Beitragssatz zu entrichten. Im Jahre 2020 sind es dann schon durchschnittlich knapp 890 Euro jährlich an Zusatzbeiträgen in der GKV.
Für Geringverdiener ist ein Sozialausgleich geplant. Dieser soll aus den Reserven des Gesundheitsfonds finanziert werden. In der Praxis wird ein Sozialausgleich für Einkommen bis höchstens 800 Euro monatlich gewährt. (Realistisch eher bis 500 Euro Einkommensgrenze)!
Das gewaltige Haushaltsloch von Elf Milliarden Euro bei den gesetzlichen Krankenkassen hat die Bundesregierung mit ihren Absichten (bisher ist es nur ein Regierungsentwurf) vorerst für 2011 verhindert. Die explodierenden Kosten müssen für die weitere Zukunft allein durch die Zusatzbeiträge ausgeglichen werden. Eine unverantwortliche Politik, die nicht alleine Philipp Rösler angelastet werden kann. Schuldig machen sich in erster Linie die Bundeskanzlerin, der Vizekanzler und insbesondere CSU-Chef Seehofer.
Verständnislos fragt der Bürger sich, was ist das nur für eine kurzsichtige Regelung. Von einer Reform kann nun wirklich niemand sprechen. Noch nicht einmal bis zur nächsten Bundestagswahl 2013 halten die Kostenabsicherungen im Gesundheitswesen. Ernstzunehmende Fachleute haben errechnet, dass trotz der Beitragserhöhung auf 15,5% bei Erhebung der Zusatzbeiträge bereits ab 2012 eine Ausgabensteigerung im Gesundheitswesen von durchschnittlich 4% pro Jahr anfällt.(Prof. Jürgen Wasem auf dem Euroforum am 1.9.d.J. in Berlin). Demzufolge wird bei den Krankenkassen bereits im übernächsten Jahr wieder eine Finanzierungslücke von 6 Milliarden Euro auftreten. Unser Gesundheitssystem hat kein Finanz-, es hat ein Verteilungsproblem. Das Gesundheitswesen krankt daran, dass die Krankenkassen immer mehr Geld ausgeben, dabei ist die Kontrolle ein Fremdwort geworden. Die Aufsicht, das Bundesversicherungsamt, hat keinerlei Druckmittel von der Politik erhalten, um diese Ausgabenflut bei den Kassen einzudämmen.
Jeder Sachverständige im Gesundheitswesen weiß es, Milliarden Euro verpuffen aus Gründen von Unwirtschaftlichkeiten bei den Krankenkassen, aus Gründen von Doppel- und Mehrfachdiagnostiken, unnötiger Therapiemaßnahmen, zu teure Medikamente und der vielfach fehlenden Optimierungen zur Erreichung wirtschaftlicher Betriebsabläufe in den Krankenhäusern, die sich im Vergütungsanspruch (Landesbasisfallwerte) bemerkbar machen. Überwiegend sind hier die kommunalen Einrichtungen gemeint. Auf der Basis der viel zu hohen Fallpauschalen schwimmen die privaten und freigemeinnützigen Krankenhäuser auf diesem hohen Niveau dankbar mit. Bei diesen Häusern fallen durch rechtzeitig vorgenommene Rationalisierungsentscheidungen heute überwiegend nicht geringe Gewinne an.
Wir benötigen in unserem deutschen Gesundheitssystem schlankere Strukturen. Daran beißt sich unser derzeitiger Gesundheitsminister, wie alle seine Vorgänger auch, die Zähne bei den vielen Lobbyisten von Krankenkassen, Krankenhäusern und der Pharmabranche aus.
Ich übersehe Jahrzehnte stattfindender Gesundheitspolitik. In der Vergangenheit haben immer wieder Finanzierungslösungen zu Lasten der Bevölkerung und Arbeitgeber auch deswegen funktioniert, weil die ökonomischen Möglichkeiten und die Anzahl der Vollbeschäftigten Mehreinnahmen den Krankenkassen jährlich sicherten.
Unsere Gesellschaft hat sich aber durch den Altersaufbau und den Reduzierungen vollbeschäftigter Arbeitnehmer verändert. Die Einnahmen in der gesetzlichen Sozialversicherung sprudeln längst nicht mehr so, wie es nötig wäre. Von daher kann die Rechnung der Bundesregierung, durch bloße Beitragserhöhungen, einseitig für Arbeitnehmer und Rentner, zukünftige Ausgabenlücken schließen zu wollen, nicht mehr aufgehen.
Ich fürchte, wegen der fehlenden Weichenstellung (Umsetzung einer wirklichen Reform) wird es in wenigen Jahren für diese immer älter werdenden Gesellschaft ein böses Erwachen geben, weil die Absicherung im Krankheitsfall auf hohem wissenschaftlichen Niveau für alle Bevölkerungsgruppen politisch nicht mehr regelbar sein wird.
Vollmundig spricht die Politik in geschlossenen Veranstaltungen ihrer Parteien von Zukunftsperspektiven. Ich denke, hier werden
absichtlich Beruhigungspillen verteilt, zumal der Durchschnittsbürger längst die Zusammenhänge in der Gesetzlichen Krankenversicherung nicht mehr erkennt. Parteiideologie hilft aber nicht mehr weiter.
Günter Steffen
Nordseering 29
27809 Lemwerder
Telefon 0421/6979140
www.guenter-steffen.de






